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Ergotherapie und Prävention
Praxis Jens Hempel

Staatlich anerkannte Ergotherapeuten

Unsere Praxis

Weichbodenmatte, Sprossenwand, Tuchschaukel und Polsterelemente

Das Trainingsmaterial ist vielseitig einsetzbar

In der Ergotherapie-Praxis erfolgt die Behandlung in verschiedenen Funktionseinheiten. Diese Räume sind für die verschiedenen Behandlungsverfahren umfassend ausgestattet. Zusätzlich verfügt die Praxis über einen Bereich, in dem Betroffene zur Selbsthilfe bei der Bewältigung ihres Alltags angeleitet werden. Hierzu zählen etwa Tätigkeiten im Haushalt.

Motorikraum

Seile mit Glöckchen und Stoffbahnen, gespannt über am Boden ausgelegte Kärtchen - Trainingsaufbau für psycho- und sensomotorische Behandlung

Die „Alarmanlage“ mit Glöckchen an den Seilen ist ein Psychomotorik-Parcours mit Lernspielaufgabe

Der große Motorikraum wird in erster Linie bei der Behandlung von Kindern eingesetzt. Hier werden sensomotorische und psychomotorische Maßnahmen wie die Sensorische Integration nach Jean Ayres durchgeführt.

Bei der Sensorischen Integration stellt die Entscheidungsfindung einen Schwerpunkt dar. Die Kinder sollen die Übungen, die sie absolvieren, selbst planen, ordnen und strukturieren. So haben sie Einfluss darauf, welche Behandlungen mit welchen Materialien bei einem Termin erfolgen.

Eine Fülle von Übungsmaterialien und Geräten lässt sich variabel zum Erreichen verschiedener Therapieziele einsetzen. Plattformschaukel, Sprossenwand und Kriechtunnel fördern Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen und Koordination ebenso wie die räumliche Wahrnehmung.

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Funktionsraum

Funktionsraum mit Behandlungsbank, Sprossenwand, Wandtafel und Arbeitstisch

Übungen für die manuelle Geschicklichkeit im Funktionsraum

Der Funktionsraum dient geriatrischen, orthopädischen, neurologischen und neuropsychologischen Behandlungen. Erwachsene Patienten werden in der Regel hier behandelt. Hier erfolgt auch die Anpassung von Hilfsmitteln und Schienen. Patienten erlernen außerdem dem Umgang mit diesen Hilfen in Alltagssituationen.

Ergotherapeutische Maßnahmen in dieser Umgebung erhalten und fördern Beweglichkeit, Wahrnehmungsfähigkeiten und Koordinationsvermögen. Ein Beispiel sind thermische Anwendungen, bei denen etwa die Hände mit Wärme gelockert werden, damit der Patient anschließend Arbeiten durchführen kann, um seine manuelle Geschicklichkeit auszubauen. Ein weiteres Verfahren ist die Arbeit am Stehtisch, durch die Patienten, die nicht selbst stehen können, eine höhere Körperspannung erlangen, ihre oberen Extremitäten entlasten und zugleich frei mit ihren Händen arbeiten können.

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Werkraum

Werkraum mit Materialregalen, Werkstücken und Arbeitstisch

Kraft und Körperwahrnehmung werden im Werkraum geschult

Alle therapeutischen Maßnahmen, die im handwerklichen und gestalterischen Bereich durchgeführt werden, finden im Werkraum statt. Zum einen sind eine Verbesserung des Planungsvermögens und der Selbständigkeit Ziele der hier absolvierten Tätigkeiten. Zum anderen geht es darum, Körperkraft wieder aufzubauen oder zu stärken. Ein weiteres Therapieziel, das auf diese Weise erreicht werden kann, ist, dass der Patient lernt, seine Kräfte richtig zu dosieren.

Eine wichtige Rolle spielt außerdem die eigene Körperwahrnehmung, die hier geschult wird. So lernen Betroffene hier das beidhändige Arbeiten. Bei Kindern lässt sich mit Hilfe kreativer Tätigkeiten feststellen, welche Hand ihre bevorzugte Hand ist. Neben dieser Händigkeitsbestimmung lässt sich auch die grundsätzlich angelegte Händigkeit fördern, wenn ein Kind zwischen Links- und Rechtshändigkeit wechselt und deswegen Koordinationsstörungen aufweist.

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Ihr Termin bei uns

Behandlungsbank als Stehtisch konfiguriert

Der Stehtisch sorgt für freie Hände

Ergotherapeutische Behandlung kann nur auf Verordnung eines Arztes erfolgen. Wenn Sie eine ärztliche Verordnung haben, vereinbaren Sie bitte einen Behandlungstermin in unserer Praxis.

Zum Behandlungstermin müssen Sie kein Bargeld mitbringen. Für Ihren Anteil an den Behandlungskosten erhalten Sie eine Rechnung von uns.

Die gesetzliche Zuzahlung für die Kosten einer ergotherapeutischen Behandlung beträgt ab dem 18. Lebensjahr 10% für jede Behandlungsposition. Hinzu kommen 10 € Rezeptgebühr. Diese Gebühr wird einmalig pro Verordnung fällig, nicht etwa bei jedem Behandlungstermin. Insgesamt müssen Sie auch bei einer ergotherapeutischen Behandlung nur so viel zuzahlen, bis die jährlich zumutbare Höchstbelastung entsprechend den Zuzahlungsregeln erreicht ist. Wenn Sie hierzu mehr wissen wollen, folgen Sie unseren Links.

Wir behandeln Mitglieder aller gesetzlichen Kassen und Privatpatienten. Sollten Sie nicht zu uns kommen können - wir machen auch Hausbesuche.

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