
Kreatives Gestalten als Therapie
Ergotherapie in der Psychiatrie behandelt Patienten aller Altersstufen mit psychotischen, neurotischen und psychosomatischen Störungen sowie mit Suchterkrankungen. Dabei handelt es sich etwa um psychische Störungen im Kinder- und Jugendalter, neurotische Störungen oder Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen. Ebenso zählen dazu Depressionen, Schizophrenien, schizotype und wahnhafte Störungen, Essstörungen, affektive Störungen, dementielle Syndrome sowie das hirnorganische Psychosyndrom.
Ergotherapie lindert auch Störungen bei Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und Spielsucht. Eine Behandlung bei psychischen Störungen hilft auch, einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf zu verarbeiten oder den praktischen Umgang mit einer bleibenden schweren Schädigung zu verbessern.

Künstlerische Betätigung steigert das Wahrnehmungsvermögen
Grundsätzlich geht es hier um Entwicklung, Verbesserung und Erhalt von
Die kompetenzzentrierte Methode umfasst einen ergebnisorientierten Ansatz mit prozessorientierten Anteilen. Dabei führt der Patient ausgewählte Techniken und Tätigkeiten aus. Auf diese Weise erlernt bzw. übt er verlorengegangene oder nicht vorhandene Fähigkeiten.
Die interaktionelle Methode ist ein überwiegend prozessorientiertes Gruppenangebot, das auch ergebnisorientierte Anteile besitzen kann. Im Vordergrund steht jedoch die Auseinandersetzung der Gruppenmitglieder untereinander.
Die ausdruckszentrierte Methode beinhaltet einen prozessorientierten Ansatz. Dabei regen kreativ zu gestaltende Angebote den Patienten dazu an, sich mit seinen Gefühlen, Wünschen und seinem Streben auseinander zu setzen.
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